Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung betont, wie wichtig Investitionen für das Wirtschaftswachstum in Brasilien sind / Copyright: IPEA
Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung betont, wie wichtig Investitionen für das Wirtschaftswachstum in Brasilien sind / Copyright: IPEA

Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung betont, wie wichtig Investitionen für das Wirtschaftswachstum in Brasilien sind. / Copyright: IPEA

Laut Einschätzungen des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung IPEA (Instituto de Pesquisa Econômica Aplicada) wird die brasilianische Wirtschaft in den kommenden Monaten eher geringfügig wachsen. Diese Aussage begründet das IPEA mit den niedrigeren Investitionen und dem geringen Konsumverhalten der Familien.

„Am wahrscheinlichsten ist, dass es im Laufe von 2014 keine großen Veränderungen geben wird. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bleibt moderat […]. Die Inflation wird dem Inflationsziel etwas näher kommen (6,5 Prozent) und stärker vom Mittelwert entfernt sein (4,5 Prozent), aber ohne große Risiken der Erhöhung. […] Und die Konten im Ausland werden unter Kontrolle bleiben, auch wenn es Leistungsbilanzdefizite gibt“, so geht aus dem Bericht hervor.

Um  das Tempo des Wachstums zu verbessern, müsse es mehr Investitionen geben und das nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Infrastruktur, so das IPEA. Das würde sich auch in der derzeitigen Politik der Regierung widerspiegeln, die Wert auf Konzessionsprogramme legt sowie auf günstige Finanzierungen von Investitionen.

Fernando Ribeiro zufolge, Koordinator der Konjunkturstudiengruppe GECON (Grupo de Estudos de Conjuntura) des IPEA, würde die Tendenz dahin gehen, dass das BIP in diesem Jahr zwischen 2 und 2,5 Prozent wachse. „Diese Tendenz kann aufrechterhalten werden, aber dafür brauchen wir Investitionen.“ (ds)