Brasilien ist das größte katholische Land der Welt. Doch das heißt noch lange nicht, dass die Gläubigen den katholischen Moralvorstellungen folgen. In den zahlreichen Favelas sind Eheschließungen unüblich, Partnerwechsel dagegen häufig.

„Auch in der Erzdiözese von Sao Paulo ist die klassische Familie nicht mehr in der Mehrheit – wir haben inzwischen alle Formen familiärer Zusammenschlüsse. In den Slums trifft man auf Frauen mit vielen Kindern – doch unglücklicherweise ist jedes von einem anderen Mann.“

Sagt Ester dos Santos, Leiterin der katholischen Familienseelsorge in der Megacity Sao Paulo mit weit über 2600 Elends- und Armenvierteln.“ (Deutschlandfunk Online/Radiobeitrag)

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