Auf der Welt hat im Schnitt jeder Einwohner ein Handygerät, womit eine gewisse Sättigung des Marktes erreicht wird / Copyright: Agência Brasil
Auf der Welt hat im Schnitt jeder Einwohner ein Handygerät, womit eine gewisse Sättigung des Marktes erreicht wird / Copyright: Agência Brasil

Auf der Welt hat im Schnitt jeder Einwohner ein Handygerät, womit eine gewisse Sättigung des Marktes erreicht ist. / Copyright: Agência Brasil

Laut neuem Bericht der Internationalen Fernmeldeunion der Vereinten Nationen ITU wird die Anzahl der Handyleitungen in der ganzen Welt bis Ende dieses Jahres auf sieben Milliarden ansteigen, was im Schnitt ein Gerät pro Einwohner bedeutet – gab der Intentionale Telekommunikationsverband am vergangenen Montag bekannt. Die Daten zeigen auch, dass es von 2013 bis 2014 einen Anstieg in Höhe von 2,6 Prozent gab – geringste bislang gemessene Rate in diesem Bereich, was eine gewisse Sättigung des Marktes bedeutet.

Weitere Informationen, die aus dem Bericht hervorgehen, sind, dass es Ende 2014 rund drei Milliarden Internetnutzer weltweit geben wird. Das entspricht einer weltweiten Durchdringung von 40 Prozent, 78 Prozent bezogen allein auf die Schwellenländern und 32 Prozent in den Entwicklungsländern. Allerdings befänden sich auch 90 Prozent der Personen ohne Internetanschluss in Entwicklungsländern. Die Anzahl an mobilen Breitbandanschlüssen soll Ende 2014 auf 2,3 Milliarden weltweit ansteigen, die der festen Breitbandverbindungen auf zehn Prozent. Festnetzanschlüsse gingen in den vergangenen Jahren immer stärker zurück.

In Brasilien ist die Rate der festen Breitbandverbindungen etwas geringer als der globale Wert und weist auch niedrigere Qualität auf: mehr als 50 Prozent der Geschwindigkeit variieren zwischen 256 Bit pro Sekunde und zwei Megabit. Geschwindigkeiten über zehn Megabit pro Sekunde sind nur bei einem sehr geringen Prozentsatz in der Welt zu finden (2,5 Prozent).

Laut Angaben der Nationalen Telekommunikationsagentur ANATEL (Agência Nacional de Telecomunicações) gab es in Brasilien im März 273,58 Millionen aktive Handygeräte, was einer Dichte von 135,30 Zugängen pro 100 Einwohner entspricht. Beim mobilen Breitband waren es 114,42 Millionen Zugänge, davon sind 2,08 Millionen 4G-Geräte. (ds)