Der Internationale Währungsfonds senkt die Wachstumsprognosen für Brasilien und andere Schwellenländer / Copyright: IWF
Der Internationale Währungsfonds senkt die Wachstumsprognosen für Brasilien und andere Schwellenländer / Copyright: IWF

Der Internationale Währungsfonds senkt die Wachstumsprognosen für Brasilien und andere Schwellenländer / Copyright: IWF

Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte kürzlich die Wachstumsprognose für Brasilien: 2013 soll der Wert nun bei 2,5 Prozent liegen, 2014 3,2 Prozent erreichen. Die Änderung beträgt 0,5 beziehungsweise 0,8 Prozentpunkte. Laut dieser Aktualisierung der Prognosen, die in der World Economic Outlook Datenbasis des IWF verzeichnet ist und gestern (09.07.) veröffentlicht wurde, würde das Wachstum in 2013 trotzdem besser sein als im Vergleich zum Vorjahr 2012.

Nicht nur die Prognosen von Brasilien wurden revidiert, sondern auch alle der beteiligten Länder der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika). Zu erklären sei dies durch Probleme bei der Binnennachfrage und durch die Verringerung externer Investitionen.

Des Weiteren sei der IWF der weltweiten Wirtschaftssituation gegenüber eher pessimistisch und erwarte ein geringes Wachstum auf globaler Ebene aufgrund der Rezession der Eurozone sowie des langsamen Wachstums der Schwellenländer. Laut des IWF werde die Weltwirtschaft um 3,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr wachsen, 2014 um 3,8 Prozent. Auch rechne die Institution mit einer stärkeren Rezession der Euroländer in diesem Jahr als zuvor erwartet.

Der IWF warnte ebenso vor neuen Risiken, die das Wirtschaftswachstum auf globaler Ebene beeinflussen können, so zum Beispiel ein geringeres Wachstum der Binnenmärkte der Schwellenländer und die Verringerung der Beteiligung der US-Notenbank Federal Reserve System. (ds)