Agrarministerin Kátia Abreu reiste nach Japan, um die Verhandlungen zu begleiten. / Copyright: Agência Brasil

Die japanische Regierung will im August eine Gruppe von Gesundheitsprüfern nach Brasilien schicken, um die Labore, Schlachter und Höfe zu untersuchen. Ziel ist es die Marktöffnung Brasiliens für den Import von brasilianischem Fleisch nach Japan voranzutreiben. Man geht davon aus, dass bereits im kommenden Monat die Steuerbarrieren aufgehoben werden können, die Japan bislang erhebt.

Laut dem brasilianischen Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung sind die Untersuchungen der nächste Schritt in den Verhandlungen zwischen beiden Ländern. Die Landwirtschaftsministerin Kátia Abreu befindet sich derzeit in Japan, um über die Handelsbeziehungen zu beraten und Partner für verschiedene weitere Projekte zu gewinnen wie das Programm für Investitionen in Logistik.

„Wir kennen die Vorsicht des japanischen Gesundheitsministeriums. Deshalb unterstützen wir die Untersuchungen des brasilianischen Systems, dadurch werden die Bedenken mit Sicherheit ausgeräumt werden können. Heute ist nichts wichtiger für das Ministerium als das Gesundheitssystem zu verbessern“, so Abreu. (ls)

Quelle: Agência Brasil