„In Brasilien hat das EADS-Tochterunternehmen Cassidian aufs falsche Pferd gesetzt, um an Rüstungsaufträge zu kommen. Nun dürfte es schwierig werden, einen neuen Partner zu finden.

Der Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern EADS steht in Brasilien vor einem Scherbenhaufen. Der brasilianische Mischkonzern Odebrecht und die EADS-Tochter Cassidian haben ihr Joint Venture nach nur zwei Jahren beendet. Grund für das Scheitern der Zusammenarbeit sind – nach Angaben von Cassidian – die geänderten Auflagen bei Rüstungsausschreibungen in Brasilien. Die brasilianische Regierung hatte vor einem Jahr verfügt, dass nur die als strategische Rüstungsfirmen registrierten Unternehmen mit einem brasilianischen Kontrolleur Chancen bei den Ausschreibungen haben.“ (NZZ Online)

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