Justizminister Cardozo glaubt einen keinen Streik der Polizei während der WM. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil
Justizminister Cardozo glaubt einen keinen Streik der Polizei während der WM. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Justizminister Cardozo glaubt einen keinen Streik der Polizei während der WM. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Der Justizminister José Eduardo Cardozo garantiert für den Fall eines Streiks der Bundespolizei während der WM eine Lösung von Seiten der Regierung. In einem Interview mit ausländischen Journalisten, bei dem die brasilianische Presse keine Fragen stellen konnte, erklärten Cardozo und der Verteidigungsminister Celso Amorim im Detail, wie die öffentlichen Sicherheitskräfte während des Sportevents aufgestellt sein werden.

Nach Ansicht von Cardozo kommt es nicht zu einem unerlaubten Streik. „Ich halte jede Art eines Streiks für eher ausgeschlossen. Ich denke, dass es zwischen der Staatsregierung und der Gewerkschaft, die die Sicherheitskräfte vertritt, ein Einverständnis darüber geben wird. Selbst wenn dieses Einverständnis so nicht ausgesprochen wird, gibt es klare Entscheidungen der Gewerkschaft, die sagen, dass ein Streik nicht erlaubt ist.

Außerdem weiß ich, dass die Mitglieder der Bundespolizei eine starke Verpflichtung gegenüber diesem Land haben. Doch welche Situation auch immer eintreten wird, wir verfügen immer über Alternativpläne. Sollte es einen Streik von Seiten der Polizei geben, haben wir Lösungen in der Hinterhand, sodass es zu keinen Problemen kommen wird.“

Insgesamt sollen 100.000 öffentliche Sicherheitskräfte während der WM im Einsatz sein – Zivilpolizisten, von der Militär- und Bundespolizei sowie von der Feuerwehr und anderen. Neben diesen sollen 57.000 Militärpolizisten nicht nur für die Sicherheit in den Städten und der Anreisenden sorgen, sondern auch in Kooperation mit den öffentlichen Sicherheitskräften.

Cardozo zufolge wird es zwölf Kontrollpunkte der Polizei geben, einen in jeder Stadt mit einer Spielstätte. Diese Zentren sollen mit der neuesten Technik ausgestattet sein, wozu sogar Geräte zur Entschärfung von Bomben und Werkzeuge zur Befreiung von Menschen aus beispielsweise Autos gehören sollen. (ls)