Großunternehmen wie Samsung und LG Eletronics haben ihre Beteiligung an Kartellen zugegeben und zahlen dafür an einen Fonds. / Copyright: Wikimedia Commons, Ana Paula Hirama, CC BY-SA 2.0
Großunternehmen wie Samsung und LG Eletronics haben ihre Beteiligung an Kartellen zugegeben und zahlen dafür an einen Fonds. / Copyright: Wikimedia Commons, Ana Paula Hirama, CC BY-SA 2.0

Großunternehmen wie Samsung und LG Eletronics haben ihre Beteiligung an Kartellen zugegeben und zahlen dafür an einen Fonds. / Copyright: Wikimedia Commons, Ana Paula Hirama, CC BY-SA 2.0

Projekten zur Beseitigung von Schäden an Umwelt, Verbrauchern sowie historischen, touristischen und künstlerischen Gütern werden in Kürze mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Der Verwaltungsrat zum Wirtschaftsschutz (Cade) genehmigte in der vergangenen Woche sechs Abkommen im Rahmen von Kartelluntersuchungen, die 53 Millionen Reais für den Fonds für verschiedene Rechte (FDD) einbringen werden.

Die angeklagten Unternehmen haben bereits ihre Beteiligung an den illegalen Geschäften zugegeben und sich dazu verpflichtet, diese zu unterbinden sowie mit dem Cade in den Untersuchungen zusammen zu arbeiten. Die wichtigsten Abkommen wurden mit den Unternehmen vereinbart, die wegen eines Kartells in den Märkten für Bildröhren für Fernseher und Monitore für Computer.

Die Abkommen, die mit Philips, LP Displays International und zwei weiteren verbundenen Unternehmen sowie fünf natürlichen Personen unterzeichnet wurden, werden 24,3 Millionen Reais für den Fonds einbringen. In einem anderen Abkommen verpflichtete sich LG Eletronics zur Zahlung von 17 Millionen Reais, Ceva Logistics und eine Einzelperson werden zudem weitere 9,7 Millionen Reais bezahlen.

Das jüngste Abkommen wurde mit Samsung und sechs Einzelpersonen geschlossen, die der Beteiligung an einem internationalen Kartell für dynamische Direktzugriffsspeicher (RAM) verdächtigt werden. Die Unternehmen und Personen haben sich dazu verpflichtet zwei Millionen Reais zu zahlen, um einem Prozess zu entgehen. (ls)

Quelle: Agência Brasil