Dank der zuletzt zum Teil starken Regenfälle ist das Risiko eines Stromausfalls gesunken. / Copyright: Agência Brasil

Das Risiko eines Stromausfalls in den Regionen Südosten und Zentral-West ist von 6,1 Prozent im März auf 4,9 Prozent in diesem Monat gesunken. Das geht aus Daten des Begleitausschusses des Elektrizitätssektors (CMSE) hervor, einem Ausschuss der Regierung, der den Sektor untersucht. Der Index liegt nahe der Risiko-Marke von fünf Prozent, die laut des Nationalrats Energiepolitik als tolerierbar angesehen wird. Im Nordosten beträgt das Risiko weiterhin 1,2 Prozent.

Der Ausschuss bekräftigte, dass auch mit einem System in strukturellem Gleichgewicht bestimmte kurzfristige Maßnahmen erforderlich sein können. Aber es gebe keine Anzeichen eines Stromausfalls in diesem Jahr. „Zusätzlich zu den veröffentlichten Analysen zeigen auch anderer Systemleistungswerte aktuell keinen Mangel bei der Energieversorgung in diesem Jahr.“

Dem Bericht des Ausschusses zufolge muss die Überprüfung der Defizitrisiken sorgfältig durchgeführt werden, da die Regenzeit 2015 noch nicht vorbei ist. Obwohl sich der Niederschlag im Südosten, in Zentral-Westen und Nordosten verbessert hat, sei es nah wie vor wichtig, die Bedingungen permanent zu überwachen. Laut dem Ausschuss erreichten die Regenfälle im März 78 Prozent, 36 Prozent, 114 Prozent und 69 Prozent des historischen Durchschnitts in den Regionen Südosten/Zentral-Westen, Nordosten, Süden und Norden. (ls)

Quelle: Agência Brasil