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Entwicklungsministerin Tereza Campello will trotz Krise nicht beim Sozialprogramm "Bolsa Família" kürzen. / Copyright: Agência Brasil

Entwicklungsministerin Tereza Campello will trotz Krise nicht beim Sozialprogramm „Bolsa Família“ kürzen. / Copyright: Agência Brasil

Das Sozialprogramm „Bolsa Família“ wird laut der Bundesregierung nicht unter den fiskalischen Anpassungen in diesem Jahr leiden. Nach Angaben der Ministerin für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung Tereza Campello liegt das Jahresbudget für die 14 Millionen bedürftigen Familien bei 27 Milliarden Reais.

„Das entspricht weniger als 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Mit weniger als 0,5 Prozent des BIP können wir das Einkommen von 14 Millionen Familie stützen. Die „Bolsa Família“ will damit nicht das Gehalt ersetzen, sondern einen Beitrag leisten, der im Schnitt auf 170 Reais pro Familie liegt“, so die Ministerin.

Anstatt beim Sozialprogramm zu kürzen wolle man andere Wege gehen, um die Ausgaben des Ministeriums zu senken. „Die gesamte Regierung ist bemüht diese Zeit der Krise zu überstehen, die nicht nur eine brasilianische, sondern eine internationale Krise ist. Wir bemühen uns mit allen Mitteln unsere Ausgaben zu senken. Es ist immer möglich bei den Ausgaben effizienter zu werden.

„Wir kürzen zum Beispiel Publikationen, versuchen weniger für Reisetickts auszugeben. Aber die Bolsa Família und die Rechte der Armen sind garantiert“, sagte sie. (ls)

Quelle: Agência Brasil