Die Zentrale der KfW in Deutschland. / Copyright: Wikimedia Commons, Karsten11

Die deutsche Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) investiert 265 Millionen Euro (rund eine Milliarde Reais) in die brasilianische Entwicklungsbank BNDES, um deren Kapazität zur Förderung von Projekten im öffentlichen Transportwesen zu stärken. Die geförderten Projekte gehören zum Programm nachhaltige Stadtentwicklung und gehen von brasilianischen Unternehmen aus, die sich um Metropolregionen des Landes kümmern.

Dabei müssen die Projekte innovativ und nachhaltig sein sowie die Umwelt schonen, wie der Vertrag zwischen der deutschen Bank und der BNDES vorsieht, der am Montag (17.08) unterzeichnet und am Dienstag (18.08) der Öffentlicheit präsentiert wurde.

In diesem Jahr erhielt die brasilianische Entwicklungsbank bereits rund 765 Millionen US-Dollar von verschiedenen multilateralen Organisationen und ausländischen Behörden. Die Mittel sind stets für Projekte zur Gewinnung erneuerbarer Energie, rund um städtische Mobilität und Industrieparks gedacht.

Laut einer Pressemitteilung der BNDES reicht die Kooperation zwischen der KfW und der BNDES mittlerweile 50 Jahre zurück. In dieser Zeit wurden insgesamt 14 Darlehensverträge geschlossen. Die KfW wurde 1948 gegründet. 80 Prozent der Anteile liegen bei der Bundesregierung Deutschlands, die restlichen 20 Prozent werden von den einzelnen Bundesländern gehalten. (ls)

Quelle: Agência Brasil