Kleine Flughäfen in Brasilien sollen gemeinsam verwaltet werden / Copyright: Agência Brasil
Laut Dilma Rousseff sollen kleine Flughäfen in Brasilien in Zukunft eine zentrale Verwaltung erhalten / Copyright: Agência Brasil

Laut Dilma Rousseff sollen kleine Flughäfen in Brasilien in Zukunft eine zentrale Verwaltung erhalten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dima Rousseff teilte gestern (18.12.) mit, dass sie derzeit Möglichkeiten untersuche, in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen die Leitung regionaler Flughäfen in Brasilien neu zu strukturieren.

Damit die Leitung der Flughäfen verbessert werden kann, benötige man eine Großverwaltung dieser, da öffentliche Investitionen vonnöten seien. „Wir haben großes Interesse daran, eine ähnliche Institution wie das Brasilianische Unternehmen für Luftfahrtinfrastruktur (Empresa Brasileira de Infraestrutura Aeroportuária, kurz: INFRAERO) aufzubauen“, kommentierte Rousseff. Da es sich um kleinere Flughäfen handele, sei es aufgrund der geringen Rentabilität nicht nötig, diese zu privatisieren.

Das Sekretariat für Zivilluftfahrt (Secretaria de Aviação Civil) hat die Bank Banco do Brasil damit beauftragt, Analysen der kleinen Flughäfen durchzuführen. Dabei sollen Flugzeuglagerhallen, Pisten und Terminals bei Lizenzversteigerungen ausgeschrieben werden. Laut Rousseff werde diese Maßnahme die regionale Struktur der Flughäfen verändern. Da es eine große Anzahl an kleineren Flughäfen gibt, würde die Studie in Etappen durchgeführt werden.

Die Präsidentin informierte weiterhin darüber, dass es in der Stadt São Paulo möglicherweise einen dritten Flughafen geben werde. Die Analyse zu dieser Thematik solle bald abgeschlossen sein und damit auch eine Entscheidung getroffen werden. (ds)