In Brasília findet derzeit der 37. Konsultativtagung der Antarktisvertragsstaaten statt / Copyright: Agência Brasil
In Brasília findet derzeit der 37. Konsultativtagung der Antarktisvertragsstaaten statt / Copyright: Agência Brasil

In Brasília findet derzeit die 37. Konsultativtagung der Antarktisvertragsstaaten statt. / Copyright: Agência Brasil

Ab dem heutigen Montag ist Brasilien Gastgeber der 37. Konsultativtagung der Antarktisvertragsstaaten. Der Antarktisvertrag legt fest, dass die Antarktis ausschließlich friedlich genutzt wird, mit Freiheit zur wissenschaftlichen Forschung und Austausch der Forschungsergebnisse. Die Tagung findet in der brasilianischen Hauptstadt Brasília bis zum 7. Mai statt, es werden 300 Vertreter aus 50 Ländern sowie Institutionen mit Einsatzgebiet in der Antarktis anwesend sein und ihre Forschungsergebnisse sowie Meinungen präsentieren.

Es ist das zweite Mal, dass Brasilien Gastgeber der Veranstaltung ist, die jedes Jahr in einem der 29 Vertragsstaaten stattfindet. Laut Angaben der Leiterin der Meeresdivision, der Antarktis und des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, Maria Rita Faria, sind die Ziele Brasiliens, die Bedeutung der Kooperation und des Austauschs von Ergebnissen hervorzuheben. Auch wolle man über den Wiederaufbau der Basisstation Antártiva Comandante Ferraz sprechen, die im Februar 2012 von einem Brand teilweise zerstört wurde.

Der Start des Wiederaufbaus der Station sei für Ende des Jahres geplant, die anderen Länder hätten diesem ohne Weiteres zugestimmt. Die Station ist allerdings nicht der einzige Einsatzbereich der Brasilianer in der Antarktis. Auch wurden im Oktober 2013 Projekte mit einer Dauer von einem Jahr gestartet. Unter den Forschungsbereichen befinden sich die Biodiversität, das Ökosystem, die Ozeanographie, die Glazialogie, die Geologie und Studien über klimatische Veränderungen der Region sowie deren Auswirkungen auf die Welt. (ds)