Vor allem vor dem Kauf langlebiger Güter schrecken die Haushalte zurück. / Copyright: Wikimedia Commons, Mizunoryu

Der Indikator über die Konsumabsicht der brasilianischen Haushalte von der nationalen Handelsvereinigung für Waren, Dienstleistungen und Tourismus (CNC) ist im April um 6,9 Prozent gesunken gegenüber März und verlor um 17,8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit erreichte der Index einen Punktestand von 102,9 – das niedrigste Niveau seit Januar 2010 zum Beginn der Untersuchungen.

Nach Angaben der Vereinigung hat die erhöhte Inflation die Konsummöglichkeiten der Haushalte eingeschränkt, die dadurch weniger teure Güter kaufen können. Zudem seien die Konsumenten beunruhigt, was die Situation des Arbeitsmarktes betrifft.

Der Punkt „Zeitpunkt für Langlebiges“ verzeichnete den größten Rückgang von 14,3 Prozent gegenüber März und 32,5 Prozent verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Die Zinsrate ist für den Verbraucher sehr hoch, und der größte Teil der Familien, 56,1 Prozent, bewertet den aktuellen Zeitpunkt als ungünstig für den Kauf von langlebigen Gütern“, bestätigte Juliana Serapio, Wirtschaftsberaterin bei CNC. (ls)

Quelle: Valor Econômico