Senatorin Lídice da Mata / Copyright: Agência Senado

Senatorin Lídice da Mata / Copyright: Agência Senado

Nach ihrem Besuch der brasilianischen Gastgeberstädte der Fußball-WM zur Kontrolle der Baumaßnahmen äußerte sich Lídice da Mata (der Partei PSB), Senatorin und Präsidentin des Unterausschusses der Fußball-WM 2014 und der Olympischen Spiele 2016, besorgt. Die Fertigstellung der Stadien wäre kein Problem, aber andere Punkte wie die städtische Mobilität und die finanzielle Kontrolle der Bauarbeiten würden ein Risiko darstellen.

Die WM wäre für Brasilien eine große Gelegenheit, in die Infrastruktur der Städte zu investieren. Des Weiteren müsse man den Fokus der Investitionen auf den Transport legen und die Bedingungen für Leichtfahrzeuge und Züge verbessern. Einige Projekte müssten daher bevorzugt behandelt werden. Besorgniserregend sei, dass die Baumaßnahmen teurer ausfallen könnten als geplant.

Die Senatorin stellte heraus, dass es ebenso wichtig wäre, den sozialen Schutz der unteren Bevölkerungsschichten zu gewährleisten, um beispielsweise Drogenhandel zu vermeiden.

Außer dieser Punkte sei Mata mit der Arbeit des Rechnungshof des Landes (Tribunal de Contas da União, kurz: TCU) zufrieden. Im Moment ist der TCU damit beschäftigt, die Verträge der Projekte zu beaufsichtigen und leitet die bundesstaatlichen Gerichte an.

Ein weiterer positiver Aspekt sei die Mitarbeit der Bundesstaaten an ihren Projekten. In Porto Alegre gäbe es zum Beispiel ein sehr gutes Projekt zur städtischen Mobilität mit Technik, die die Einwohner von Rio Grande do Sul entwickelt haben. Diese technologische Innovation stelle eine Bereicherung für die WM dar, so Mata.

Heute steht noch der Besuch der Stadt Rio de Janeiro auf dem Tagesplan, die letzte Station ist die Stadt São Paulo. (ds)