Der Generaldirektor der ANEEL, Nelson Hübner, äußert sich zur besseren Stromversorgung in Brasilien / Copyright: Agência Brasil
Der Generaldirektor der ANEEL, Nelson Hübner, äußert sich zur besseren Stromversorgung in Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Der Generaldirektor der ANEEL, Nelson Hübner, äußert sich zur besseren Stromversorgung in Brasilien / Copyright: Agência Brasil

Gestern (19.07.) veröffentlichte die Nationale Agentur für elektrische Energie ANEEL (Agência Nacional de Energia Elétrica) im brasilianischen Bundesanzeiger Richtlinien für den Ausbau und die Verbreitung des Stromnetzes in ländlichen Gebieten Brasiliens. Innerhalb von fünf Jahren soll dieses Vorhaben abgeschlossen werden. Durch den Ausbau der Dienstleistungen wolle die Regierung erreichen, dass sowohl alle Haushalte, als auch Gemeindezentren und Schulen mit Strom gleichermaßen versorgt werden.

Um den Ausbau des Netzwerkes der verschiedenen Dienstleister zu ermöglichen, sollen sich diese nach dem aktuellen Service-Index (Índice de Atendimento, kurz: IA) richten. Der Service-Index gibt das Verhältnis zwischen der Anzahl der bereits mit Energie versorgten Haushalte und der Gesamtzahl der Haushalte an. Somit kann genau festgestellt werden, welche Haushalte noch nicht an Strom angeschlossen sind. Die Stromanbieter, die einen hohen Prozentsatz im IA aufweisen, also bereits eine sehr gute Abdeckung ihres Netzwerkes haben, werden noch in diesem oder nächsten Jahr den Ausbau abschließen können. Diejenigen mit geringerer Abdeckung ihrer Dienstleistungen haben je nach Ausmaß maximal bis 2018 Zeit.

Laut Angaben der ANEEL hätten bereits 84 Stromanbieter ihre Dienstleistungen verbreitet, sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten. Weitere vier Anbieter sollen bis 2014 die Umstellung realisiert haben und neun bis 2018. Die ANEEL verlängert nur in Ausnahmefällen und nach fachmännischer Prüfung die Fristen. (ds)



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