Laut erster Studie nach Beginn der zweiten Wahlkampagnenrunde versprechen die Wahlen Ende Oktober ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten Dilma Rousseff und Aécio Neves zu werden / Copyright: Agência Brasil
Laut erster Studie nach Beginn der zweiten Wahlkampagnenrunde versprechen die Wahlen Ende Oktober ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten Dilma Rousseff und Aécio Neves zu werden / Copyright: Agência Brasil

Laut erster Studie nach Beginn der zweiten Wahlkampagnenrunde versprechen die Wahlen Ende Oktober ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Kandidaten Dilma Rousseff und Aécio Neves zu werden / Copyright: Agência Brasil

Das brasilianische Institut für Statistik IBOPE (Instituto Brasileiro de Opinião Pública e Estatística) veröffentlichte kürzlich nach Beginn der zweiten Wahlkampagnenrunde die ersten Prognosen zum Ausgang der Wahlen Ende Oktober. Dabei liegt der Präsidentschaftskandidat Aécio Neves der sozialdemokratischen Partei PSDB mit 46 Prozent der geschätzten Stimmen sogar vor der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff mit 44 Prozent der Stimmen. Betrachtet man die Fehlerquote von zwei Prozentpunkten nach unten oder oben, so könnten die Werte als Unentschiedenen eingestuft werden.

Stimmenthaltungen oder ungültige Stimmen ergaben sechs Prozent bei der Umfrage. Der Prozentsatz der Wähler, die noch nicht wissen, wen sie wählen sollen, lag bei vier Prozent. Wenn nur die gültigen Stimmen betrachtet werden, fällt das Rennen noch knapper aus: In diesem Fall erhält Neves 51 Prozent der voraussichtlichen Stimmen und Rousseff 49 Prozent. In der ersten Wahlrunde hatte die Präsidentin 41,59 Prozent der gültigen Stimmen erhalten und ihr Konkurrent Aécio Nevres 33,55 Prozent der Stimmen. Während Rousseff in 15 Bundesstaaten vorn lag, machte der Kandidat der PSDB in 10 Bundesstaaten das Rennen.

Vom brasilianischen TV-Sender TV Globo und von der Zeitung O Estado de S. Paulo beauftragt, hatte das IBOPE-Institut zwischen dem 7. und 8. Oktober 2014 3.010 Bürger befragt. Die Ergebnisse der Studie wurden vom obersten Wahlgericht TSE (Tribunal Superior Eleitoral) unter der Registrierung BR-01071/014 protokolliert.