Der Beschäftigtenzuwachs in der Kreativindustrie Brasiliens lag zwischen 2004 und 2013 bei 90 Prozent. / Copyright: Creative Guerrilla Marketing
Der Beschäftigtenzuwachs in der Kreativindustrie Brasiliens lag zwischen 2004 und 2013 bei 90 Prozent. / Copyright: Creative Guerrilla Marketing

Der Beschäftigtenzuwachs in der Kreativindustrie Brasiliens lag zwischen 2004 und 2013 bei 90 Prozent. / Copyright: Creative Guerrilla Marketing

Die Kreativbranche in Brasilien ist zwischen 2004 und 2013 um 90 Prozent gemessen an den Beschäftigten gewachsen, während sich der Arbeitsmarkt in der gleichen Zeit nur um 56 Prozent vergrößert hat. Die Daten sind Teil des „Mapping der Kreativwirtschaft in Brasilien“ ( Mapeamento da Indústria Criativa no Brasil) des Industrieverbands von Rio de Janeiro Firjan. Der Verantwortliche für Wirtschaft und Statistik im Verband, Guilherme Mercês, sagte zu der brasilianischen Nachrichtenagentur Agência Brasil, dass „die Arbeitnehmer in der Kreativwirtschaft weiter an Raum gewinnen werden am Arbeitsmarkt.“

Dabei würden diese nicht nur im kreativen Umfeld oder bei entsprechenden Unternehmen arbeiten, wie generell angenommen würde. „Die Wahrheit ist, dass ein Viertel von ihnen, also 221.000 der insgesamt 892.500 registrierten Arbeitnehmer, in der Fertigungsindustrie arbeiten, der einen höheren Anteil am Binnenmarkt hat“.

Innerhalb der Fertigungsindustrie würden die Kreativ-Angestellten in Bereichen arbeiten wie Forschung und Entwicklung (F+E), wie es sie in verschiedenen Branchen gibt, vor allem dort, wo fortgeschrittene Technologie notwendig ist und die kapitalintensiv sind sowie großen Wert auf Mode und Design legen, wie etwa die Automobilindustrie.

Guilherme Mercês weißt zudem auf die Werbung hin als großes Arbeitsfeld für Leute aus der Kreativwirtschaft. „Wir haben heute einen hochentwickelten Konsumermarkt und die großen Unternehmen setzen Werbung ein, um ihre kommerzielle Seite noch weiter auszubauen.“ (ls)