Logo des Kosmetikherstellers L'Oréal / Copyright: L'Oréal S.A.

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L’Oréal, französischer Konsumgüterkonzern und derzeit größter Kosmetikhersteller der Welt, unterzeichnete am 19.12. ein Abkommen mit der Stadt Rio de Janeiro. Der Konzern plant, ein Innovations- und Forschungszentrum auf der Insel Ilha do Bom Jesus in der Nähe des Technologieparks der Bundesuniversität Rio de Janeiros (Universidade Federal do Rio de Janeiro, kurz: UFRJ) zu errichten.

Der französische Kosmetikhersteller ist bereits seit 50 Jahren in Brasilien aktiv und hat nun beschlossen, die Zusammenarbeit auf den Bereich der Forschung auszuweiten. Durch das neue Projekt sollen vor allem Spezialisten und Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit der UFRJ engagiert werden.

Investitionen in Höhe von 30 Millionen US-Dollar seien für dieses Vorhaben geplant. Man schätze ein, bis zum Jahr 2015 150 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Das Labor möchte innovative Produkte für Brasilien und Lateinamerika auf den Markt bringen, die auch in anderen Teilen der Welt vermarktet werden könnten. Dass L’Oréal dieses neue Projekt angeht, spiegelt die Globalisierungsstrategie des Konzerns wider. Kosmetikprodukte sollen auf jeden Konsumenten und jede Kultur abgestimmt werden, so Didier Tisserand, Leiter von L’Oréal in Brasilien. Auch hier wird auf die großen Wachstumschancen Brasiliens gesetzt. Außerdem biete das Land durch seine kulturelle Vielfalt unglaublich viele Möglichkeiten und Inspirationen.

Auch der Gouverneur des Bundesstaats Rio de Janeiro, Sérgio Cabral, zeigt sich zuversichtlich. Das Abkommen sei ein weiterer Schritt in Richtung Innovationen und technische Entwicklung. Es mache ihn stolz, dass ein so großer Konzern wie L’Oréal sich dazu entschlossen habe, seine Aktivitäten in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro auszubauen. Durch die Investitionen wird es möglich sein, besser auf die Erwartungen und Bedürfnisse der brasilianischen Frauen einzugehen, indem man spezifische und hochwertige Produkte anbietet, so Cabral. (ds)