Kátia Abreu, Präsidentin der CNA / Copyright: Agência Brasil

Kátia Abreu, Präsidentin der CNA / Copyright: Agência Brasil

Laut Aussagen Kátia Abreus, Präsidentin des Verbandes für Landwirtschaft und Viehzucht in Brasilien (Confederação da Agricultura e Pecuária do Brasil, kurz: CNA) habe der neue Landwirtschaftsminister Mendes Ribeiro Filho besonders gute Voraussetzungen für dieses Amt. Durch seine hervorragenden Kenntnisse könne er dazu beitragen, eine modernere Landwirtschaftspolitik zu schaffen.

Mendes Ribeiro würde die Probleme des Sektors verstehen, besonders auch deshalb, weil er aus einem Staat (Rio Grande do Sul) kommt, in dem die Landwirtschaft von großer Bedeutung sei.

Die erste Herausforderung für den neuen Landwirtschaftsminister wäre es, zwischen Nationalkongress und Präsidentin Dilma Rousseff bei den Verhandlungen für das neue Waldgesetz (Código Florestal) zu vermitteln. Das Gesetz stellt ein Kernelement des Naturschutzes Brasiliens dar. Mit den Neuerungen soll beispielsweise gegen die illegale Rodung von Wäldern vorgegangen werden.

Abreu glaubt, dass Mendes Ribeiro eine hervorragende Beziehung zur Präsidentin habe, was den Verhandlungen nur zugutekäme.

In Bezug auf die neue Landwirtschaftspolitik stellte Abreu heraus, dass es bereits ein Übereinkommen zwischen der Bank Banco do Brasil, dem Landwirtschafts- und Finanzministerium gäbe. Es fehle nur noch die Entscheidung der Präsidentin sowie die Bewilligung des neuen Waldgesetzes durch den Nationalkongress. (ds)