Logo der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO / Copyright: FAO

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Vergangene Woche versammelten sich Spezialisten Lateinamerikas und der Karibik in Buenos Aires (Argentinien), um über den Kampf gegen Hunger auf der 32. Konferenz der Vereinten Nationen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO zu diskutieren. „Wir haben auf der Konferenz gezeigt, welche Maßnahmen Brasilien anwendet, um die Armut und den Hunger zu bekämpfen, wie zum Beispiel die Programme der Verschiebung von Einkommen“, so Maya Takagi, Sekretär der Versorgungssicherung des brasilianischen Ministeriums für soziale Entwicklung und Kampf gegen den Hunger (Ministério do Desenvolvimento Social e Combate à Fome, kurz: MDS)

Der Kampf gegen den Hunger in der Welt ist von Maßnahmen wie der Stimulation der Versorgungssicherheit, des Intensivierens der Familienlandwirtschaft und des Erleichterns des Zugriffes auf Lebensmittel gekennzeichnet. Des Weiteren sind Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen unter dem Gesichtspunkt des nachhaltigen Wachstums vorgesehen.

„Die Hauptursache für Hunger ist nicht das Fehlen von Lebensmitteln. Es ist die Armut. Einfache politische Maßnahmen können angewandt werden, um eine Lösung für dieses Problem zu finden, wie zum Beispiel der Schutz und die Intensivierung der Familienlandwirtschaft“, so Maya Takagi gegenüber der Presse.

Während der Konferenz teilten Repräsentanten Brasiliens mit, dass sie die Zusammenarbeit mit der FAO intensivieren wollen. Laut Daten der Organisation wird Brasilien 20 Millionen US-Dollar zum Kampf gegen den Hunger in der Welt beisteuern. Das Geld soll für Projekte angewandt werden, die sich auf die Verringerung der Armut, auf nachhaltiges Wachstum mit Hauptaugenmerk auf der Familienlandwirtschaft, auf Schulpausen sowie die Vorsorge gegen Katastrophen spezialisieren.

Im Beisein des Generaldirektors der FAO, José Graziano da Silva, bestätigten die Repräsentanten der 33 Länder das Abkommen, sich auf Aktionen zur Versorgungssicherstellung und zur Produktion von Lebensmitteln zu konzentrieren. Graziano da Silva lobte diese Vorhaben, aber erinnerte auch gleichzeitig daran, dass diese Maßnahmen von allen Regierungen, Parlamenten, vom privaten Sektor, der Zivilgesellschaft und den Universitäten vorgenommen werden müssen. (ds)