Die Inflation stieg in der ersten Novemberwoche aufgrund der hohen Lebensmittelpreise an / Copyright: Agência Brasil
Die Inflation stieg in der ersten Novemberwoche aufgrund der hohen Lebensmittelpreise an / Copyright: Agência Brasil

Die Inflation stieg in der ersten Novemberwoche aufgrund der hohen Lebensmittelpreise an / Copyright: Agência Brasil

Laut der neuesten Untersuchung der Getulio Vargas-Stiftung FGV stieg der wöchentlichen Verbraucherindex (Índice de Preços ao Consumidor Semanal, kurz: IPC-S) in der ersten Novemberwoche verglichen mit der letzten Oktoberwoche in fünf von sieben Hauptstädten Brasiliens an. Im Durschnitt lag der Anstieg bei ca. 0,55 Prozent auf 0,63 Prozent. Zu erklären sei diese Entwicklung mit den steigenden Lebensmittelpreisen, vor allem bei Gemüse und Hülsenfrüchten.

Unter den Hauptstädten war Recife die Stadt mit der stärksten Inflation in der ersten Novemberwoche, der Wert stieg von 0,35 Prozent auf 0,58 Prozent. Darauf folgen Brasília (von 0,43 Prozent auf 0,64 Prozent), Salvador (von 0,51 Prozent auf 0,71 Prozent), São Paulo (von 0,58 Prozent auf 0,70 Prozent) und Rio de Janeiro (von 0,36 Prozent auf 0,44 Prozent). In zwei Städten ging die Inflation allerdings zurück: in Belo Horizonte (von 0,60 Prozent auf 0,38 Prozent) und in Porto Alegre (von 0,85 Prozent auf 0,79 Prozent).

Auch der Verbraucherindex IPC (Índice de Preços ao Consumidor), der vom Wirtschaftsforschungsinstitut FIPE (Fundação Instituto de Pesquisas Econômicas) gemessen wird, zeigte in São Paulo einen Anstieg von 0,48 Prozent auf 0,55 Prozent. Ebenso hier ist die Preiserhöhung der Lebensmittel für diese Entwicklung verantwortlich.

Die zweithöchste Rate wurde im Bereich persönlicher Ausgaben gemessen, die von 0,86 Prozent auf 0,87 Prozent anstieg. Daran schließen sich Ausgaben für das Gesundheitswesen an (von 0,46 Prozent auf 0,51 Prozent), Ausgaben für Kleidung (Schwankungen zwischen 0,19 Prozent und 0,24 Prozent), für die Bildung (von 0,12 Prozent auf 0,13 Prozent) und für das Wohnen (von 0,17 Prozent auf 0,18 Prozent). (ds)