Beim gestrigen Staatsbesuch (09.05.) des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei Dilma Rousseff ging es vor allem um den Notstand von Lebensmittel in Venezuela. / Copyright: Agência Brasil
Beim gestrigen Staatsbesuch (09.05.) des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei Dilma Rousseff ging es vor allem um den Notstand von Lebensmittel in Venezuela. / Copyright: Agência Brasil

Beim gestrigen Staatsbesuch (09.05.) des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei Dilma Rousseff ging es vor allem um den Notstand von Lebensmittel in Venezuela. / Copyright: Agência Brasil

Am gestrigen Donnerstag (09.05.) kamen zum ersten Mal seit der Amtsübernahme des neugewählten venezolanischen Präsidenten, Nicolás Maduro und die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff zusammen. Bei dem Treffen ging es vor allem um Fragen der Notversorgung mit Lebensmitteln und Strom. Laut eigenen Angaben bedrohe eine enorme Krise der Lebensmittelversorgung die Stabilität der venezolanischen Regierung, wie Maduro sein Anliegen begründete. Maduro bat in dem Zusammenhang um Notverkäufe von Lebensmitteln durch das Nachbarland sowie um Hilfe bei der Entwicklung der Landwirtschaft als auch um Unterstützung bei der Energieversorgung. Die Regierung Maduro beschuldigt Unternehmer der Opposition, die Lebensmittelvorräte leer zukaufen und zu verstecken, um die Regierungen Chavéz und Maduro zu destabilisieren.

Nach der Zusammenkunft der beiden Präsidenten trafen sich die Minister für Landwirtschaft des jeweiligen Landes, um weitere Schritte zu vereinbaren. Dabei ging es um die Fragen, welche Lebensmittel am dringendsten benötigt würden, als auch, wann Brasilien in den kommenden Wochen liefern könnte. Laut Bericht sind Zucker, Pflanzenöl, Maismehl und Milch unter den Lebensmitteln, die seit Ende vergangenen Jahres aus den Einkaufsregalen verschwunden seien.

Der brasilianische Staatssekretär, Marco Aurélio Garcia, betonte gegenüber der Presse zudem, dass das Land den Nachbarn Venezuela in der Energiekrise zu unterstützen habe. Vor drei Wochen erließ Maduro infolge sich wiederholender Stromausfälle den Notstand. Dilma Rousseff wandte jedoch ein, dass Venezuela über Gas und Erdöl verfüge und keine Versorgungsengpässe haben sollte. Vielmehr handele es sich um Probleme bei der Verteilung und Wartung der Anlagen. (ms)



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