Der Finanzminister fordert die Unternehmen auf, eigenständig aktiv zu werden. / Copyright: Agência Brasil

Inwiefern Brasilien in Zukunft in alternative Energien investieren kann, hängt vom finanziellen Spielraum der Regierung ab, wie der brasilianische Finanzminister Joaquim Levy sagt. Während einer Veranstaltung des Ethos-Instituts in São Paulo, das eine Karte Brasiliens über die klimatischen Änderungen veröffentlicht hat, erklärte der Minister, „dass die Zuschüsse für alternative Energien von der Finanzkraft abhängen, welche momentan allerdings nicht mehr besonders groß ist“.

Die Unternehmen sollten sich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung jedoch nicht allein auf die Regierung verlassen, sondern selbst investieren, Innovationen entwickeln und ihre Abläufe verbessern. „Die Lösung ist nicht abzuwarten, dass die Regierung ein bisschen Geld regnen lässt, um anzufangen.“

Dem Minister zufolge werden die Abschwächung der Klimaveränderungen und die Verhinderung der globale Erwärmung immer wichtiger. Brasilien habe einen privilegierten Status für alternative Energien, aber es sei notwendig sich kontinuierlich weiter zu verbessern, um nicht ins Hintertreffen gegenüber anderen Ländern zu geraten. Levy sagte, dass man im Land dazu die Wälder und die Agrarwirtschaft nachhaltig betrachten müsse, wie die brasilianische Nachrichtenagentur Agência Brasil schreibt.

Zudem weist er daraufhin, dass die Regierung in diesem Jahr die Besteuerung insbesondere von Benzin angehoben hat, was als eine Art „Kohlenstoffsteuer“ betrachtet werden könne. Ein weiteres Signal dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist, sei die Erhöhung das Alkoholanteils im Benzin. (ls)

Quelle: Agência Brasil