Der Abgeordnete Adrian Mussi mit dem Präsidenten Libyens, Mohamed Al Magarief / Copyright: Agência Brasil

Der Abgeordnete Adrian Mussi mit dem Präsidenten Libyens, Mohamed Al Magarief / Copyright: Agência Brasil

Ein Jahr nach dem Staatswechsel möchte Libyen nun zeigen, dass es möglich ist, Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und sein Demokratiemodell zu realisieren. Brasilien ist hierbei einer der anvisierten Partner, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Baumaßnahmen, Landwirtschaft, Konsumgüter und Serviceleistungen zu erweitern.

Der brasilianische Verantwortliche für Angelegenheiten zwischen den beiden Ländern, Adrian Mussi (der Partei PMDB) beendete gestern (16.12.) eine einwöchige Libyenreise. Dort traf er sich mit dem Präsidenten Mohamed Al Magarief, mit Parlamentariern und Repräsentanten der Gesellschaft. „Der Wunsch aller nach einem neuen Libyen ist ganz offensichtlich. Die Menschen wollen ihre Türen nach Brasilien öffnen“, kommentiert Mussi.

Unter den Projekten befänden sich auch solche, die Arbeitsplätze schaffen und die Investitionen ins Land erhöhen. Der Präsident des Landes wolle außerdem in die Industrialisierung investieren, in die berufliche Ausbildung und mehr Möglichkeiten für Jugendliche schaffen. An Brasilien bestünde ein sehr großes Interesse und auch an seinen erfolgreichen Sozialprogrammen.

Der brasilianische Botschafter in Libyen, Afonso Carbonar, konnte in den letzten Monaten ebenso große Veränderungen im Land feststellen. „Die Anwesenheit eines brasilianischen Abgeordneten hier, der Vorschläge unterbreitet oder die Angelegenheiten anhört, ist von besonderer Bedeutung. Wir wurden sehr gut vom Präsidenten der Republik und den Autoritäten des Landes empfangen.“ (ds)