Arbeitsminister Carlos Lupi, Copyright: Agência Brasil

Arbeitsminister Carlos Lupi / Copyright: Agência Brasil

Arbeitsminister Carlos Lupi befürwortet die Maßnahmen der Zentralbank Brasiliens (Banco Central do Brasil) für eine Kontrolle der Inflation.

Brasilien habe keine einheitlichen Regelungen, Problemen zu entgegnen, sondern passe seine Entscheidungen an die verschiedenen Situationen an. Aus diesem Grund steige die Arbeitsmarktvermittelbarkeit, so Lupi.

Des Weiteren stellte Lupi fest, dass Brasilien zu den zwei bis drei Ländern der Welt gehöre, die die Schaffung von Arbeitsplätzen vorantreibe. Die Stärke Brasiliens sei der Binnenmarkt.

Außerdem würden die Investitionen auf dem internationalen Markt steigen. Brasilien sei international hoch anerkannt, was der Wirtschaftskrise von 2009 entgegenwirke.

Lupi werde dem Sozialhilfeministerium (Ministério da Previdência) Anfang August einen Entwurf für die Schaffung von kleinen Arbeitsplätzen im häuslichen Bereich vorlegen, bevor dieser an die Präsidentin Dilma Rousseff weitergeleitet werde. Gegenstand dieses Entwurfs sei es, die Steuern zu vermindern, um die Einstellung von Angestellten für Mikrojobs auf formaler Ebene zu vereinfachen.

Das Dokument werde voraussichtlich im September an das Finanzministerium (Ministério da Fazenda) gehen, bevor es von höheren Instanzen bearbeitet werde.

Die Anpassung von Mikrojobs an den aktuellen Arbeitsmarkt sei öffentlich als Fortschritt bezeichnet wurden. (ds)