Lusofone Länder für gemeinsamen Kampf gegen den Hunger

17.07.2012 | Politik |

Die Ländergemeinschaft der Portugiesischen Sprache vereint sich im Kampf gegen Hunger und Armut / Copyright: Wikimedia Commons, Creative Commons, F. Fontoura

Ab heute (17.06.) versammeln sich die Repräsentanten der Länder (Brasilien, Portugal, Mosambik, Angola, Kapverden, Timor Leste, Sao Tomé und Príncipe), die Teil der Ländergemeinschaft der Portugiesischen Sprache (Comunidade dos Países de Língua Portuguesa, kurz: CPLP) sind, um Ansätze für einen gemeinsamen Kampf gegen den Hunger und die Armut in den entsprechenden Regionen zu diskutieren.

Das Treffen findet im Rahmen der neunten Konferenz der CPLP in Mosambiks Hauptstadt Maputo statt. Brasilien wird vom Vize-Präsidenten der Republik, Michel Temer, und dem Außenminister, Antonio Patriota, vertreten.

Das Ziel der Versammlung sei es, eine Koordination für die Bemühungen zu schaffen sowie einen strategisch politischen Rahmen für Ernährungs- und Nährstoffsicherheit zu etablieren, so der Landwirtschaftsminister von Mosambik, Daniel Clemente.

Bei der gestrigen Eröffnung der Konferenz betonte der Gastgeber Clemente noch einmal die Wichtigkeit einer gemeinsamen Aktion zur Eliminierung von Hunger und Armut. Dies sei eine notwendige Maßnahme als Antwort auf die Anforderungen und Erwartungen, welche die gesunden und aktiven Menschen der Ländergemeinschaft an die CPLP stellen würden.

Auch von Seiten der Organisation für Landwirtschaft und Ernährung der Vereinigten Nationen (FAO) wurde die Initiative begrüßt. Die Repräsentantin Barbara Ekwal lobte die CPLP als Pionier im Einschluss des Menschenrechts zur adäquaten Ernährung in ihre Strategie für Nahrungs- und Nährstoffsicherheit. (jv)


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