Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega fordert den IWF auf, Maßnahmen zu treffen, um eine neue Rezession zu vermeiden / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega fordert den IWF auf, Maßnahmen zu treffen, um eine neue Rezession zu vermeiden / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Samstag (24.09.) forderte der brasilianische Finanzminister Guido Mantega die zuständigen Autoritäten des Internationalen Währungsfonds (IWF) dazu auf, Entscheidungen zu treffen, um die Welt vor einer neuen Rezession zu bewahren.

,,Die außergewöhnlichen Turbulenzen  der Finanzmärkte und das geschwächte Vertrauen können zu einer neuen Rezession führen, insbesondere in den USA und der Euro-Zone“, warnt Mantega in der Erklärung des International Monetary and Financial Commitee (IMFC). Das Komitee hat den leitenden Verantwortlichen des IWF gegenüber eine beratende Funktion. Die Analyse wurde von Brasilien, der Dominikanischen Republik, Ecuador, Haiti, Panama, Französisch-Guayana, Suriname und Trinidad und Tobago präsentiert.

Wenn es seitens der Verantwortlichen keine Reaktion gäbe, dann sei das zu erwartende Szenarium für diese Länder eine anhaltende Stagnation mit einer hohen Arbeitslosigkeit, bekräftigt der Finanzminister. Von dieser Rezession würden alle Länder betroffen sein.

Der Erklärung zufolge bemerkt Mantega, dass die gegenwärtige Situation der Lage im Jahr 2008, dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, ähnele. Außerdem stellt der Politiker fest, dass die Industrieländer die Probleme nicht im Alleingang lösen können und Kooperationen unabdingbar seien.  (gp)



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