Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die derzeitige wirtschaftliche Lage / Copyright: Agência Brasil
Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die derzeitige wirtschaftliche Lage / Copyright: Agência Brasil

Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die derzeitige wirtschaftliche Lage / Copyright: Agência Brasil

Laut neusten Angaben des brasilianischen Finanzministeriums hat sich die Wirtschaftssituation im Monat Oktober verbessert. Dies verspräche eine Annäherung an das zu Jahresbeginn festgelegte Ziel der Zentralregierung (Schatzamt, Zentralbank und Soziale Sicherheit), einen Handelsüberschuss von 73 Milliarden Reais zu erreichen. Finanzminister Guido Mantega zeigte sich zuversichtlich, dass das Jahr 2013 positiv abgeschlossen werden kann.

Mantega kommentierte weiterhin, dass die Bundesregierung die öffentlichen Ausgaben völlig unter Kontrolle hätte. Dieses Jahr sei allerdings schwierig gewesen, da die wirtschaftlichen Aktivitäten sich gerade erst erholen konnten, aber immer noch die Auswirkungen von 2012 spürbar seien. Des Weiteren hätte die Regierung im September zusätzliche Ausgaben gehabt. „Wir haben zum Beispiel höhere Energiekosten, da wir gerade dabei sind, das sogenannte Energieentwicklungskonto CDE (Conta de Desenvolvimento Energético) zu subventionieren. Grund dafür ist, dass es im vergangenen Jahr an Wasser mangelte und damit auch die Wasserkraftwerke weniger Energie erzeugen konnten. Das macht sich etwas in den Finanzen sichtbar.“

Auch hätte es Steuererleichterungen gegeben, die letztendlich unterschiedlichsten Branchen zugutekommen würden. Damit werde die Wettbewerbsfähigkeit in Betrieben steigen und diese werden mehr Einnahmen haben. Die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit wird zu erhöhten Einnahmen führen. Das Land befände sich derzeit in einer Übergangsphase und die Auswirkungen des Wandels würden sich in den nächsten Monaten bemerkbar machen, so Mantega. (ds)