Finanzminister Guido Mantega sieht die Entwicklung der Wirtschaftslage Brasiliens optimistisch / Copyright: Agência Brasil
Finanzminister Guido Mantega sieht die Entwicklung der Wirtschaftslage Brasiliens optimistisch / Copyright: Agência Brasil

Finanzminister Guido Mantega sieht die Entwicklung der Wirtschaftslage Brasiliens optimistisch. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega glaubt Medienberichten nach fest daran, dass das Land in eine neue Wachstumsphase eintreten wird. „Wir lassen gerade Konjunkturprobleme hinter uns. Mit unserem großen Infrastrukturprogramm sowie mit intensiven Investitionen in die Bildung setzen wir den Grundstein für eine neue Wachstumsperiode“, kommentierte Mantega auf einer Veranstaltung zur Prämierung von Unternehmern.

Laut des Ministers konnten durch die Aktionen der Regierung die Auswirkungen der Krise, die im Jahr 2008 begann, auf die brasilianische Wirtschaft gering gehalten werden. Diese Politik hätte vor allem erfolgreich Arbeitsplätze geschützt und damit einhergehend die Gehälter der Angestellten, damit die Brasilianer die externe Krise wenig spürten.

Nach den Turbulenzen sei es Mantega zufolge nun möglich, die wirtschaftlichen Aktivitäten zugunsten eines Wachstums wieder aufzunehmen. „Wir haben in diesem zweiten Halbjahr eine Verbesserung der Aktivitäten feststellen können.“ Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in 2014 einen moderaten Anstieg verzeichnen. In den kommenden Jahren soll ein neuer Expansionszyklus initiiert werden.

Trotz dieser optimistischen Einschätzung erkannte der Minister auch an, dass Brasilien einige Herausforderungen bestehen müsse. Das Land müsse noch große Schritte machen, um einen höheren Lebensstandard der Bevölkerung zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen mit mehr Innovationen und Produktivität zu steigern. (ds)