Der Finanzminister Guido Mantega spricht über Tendenzen im Export / Copyright: Agência Brasil
Der Finanzminister Guido Mantega spricht über Tendenzen im Export / Copyright: Agência Brasil

Der Finanzminister Guido Mantega spricht über Tendenzen im Export / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega teilte gestern (28.04.) mit, dass neue Anreize für die Automobilfabrikanten gesetzt werden müssen, um die Importe seitens Argentinien, dem größten Partner der Branche, anzukurbeln. Im Moment gäbe es im Export einige Verzögerungen. Laut Mantega müsse an diesen Problemen gearbeitet werden, um den wichtigen argentinischen Markt nicht aus den Augen zu verlieren.

Derzeit würde Brasilien mit Argentinien verhandeln, um die Hindernisse beim Export von Automobilen zu beseitigen und Finanzierungen zu ermöglichen.  Der Minister begründete die Anreize als Teil der Wirtschaftspolitik, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Des Weiteren seien sie eine Form, Industriezweige anzukurbeln, die eine wichtige Rolle beim Wachstum des Bruttoinlandsproduktes spielen.

Trotz dass sich die weltweite Wirtschaftskrise langsam erhole, seien die Exporte im ersten Quartal um 11,1 Prozent gesunken, nach Ländern der EU um 6,7 Prozent. Auf der anderen Seite sind die Exporte in die USA um 6,6 Prozentpunkte gestiegen. Was das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr betrifft, so rechne Mantega mit einem Prozentsatz von 2,3 Prozent, die Regierung hatte 2,5 Prozent vorausgesagt.

Des Weiteren verteidigte der Minister, dass der Anstieg von Investitionen, vor allem in die Infrastruktur und in das Kapital, die Expansion des Binnenmarktes, die Erhaltung von Arbeitsplätzen sowie des sozialen Standards Prioritäten der Regierung sein müssen. (ds)