Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die Herausforderungen der brasilianischen Wirtschaft / Copyright: Agência Brasil
Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die Herausforderungen der brasilianischen Wirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die Herausforderungen der brasilianischen Wirtschaft. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega hat kürzlich zu den Herausforderungen Stellung bezogen , die Brasilien noch meistern müsse, um ein Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren zu garantieren. Dabei seien Investitionen in die Infrastruktur essentiell.

Der erste Schritt für die Verbesserung der Infrastruktur wurde bereits durch Konzessionen getan, die auch weiterhin laufen werden. Was die Autobahnen betrifft, werde man einen besseren Überblick ab der zweiten Jahreshälfte gewinnen. Des Weiteren wies der Minister auf den Erdölsektor hin. Hierbei würde allein der Brunnen Poço de Libra, eines der größten Erdölreservate der Welt, in den kommenden zehn Jahren 80 Milliarden US-Dollar einbringen.

Mantega räumte aber auch Probleme bezüglich der Inflation ein, die beispielsweise durch die hohen Lebensmittelpreise entstehen. Trotzdem werde die Inflation nicht wesentlich vom Zielwert abweichen. Die zuständigen Finanzinstitutionen und die Zentralbank sagen eine Inflation von etwa 6,5 Prozent in 2014 voraus. Laut Mantega wird der inländische Konsum allerdings langsamer wachsen, was sich positiv auf den Inflationsdruck auswirke.

Für den Minister sei der Kapitalmarkt derjenige, der zu Investitionen am stärksten beitragen kann, mit einer Tendenz hin zur weiteren Freisetzung von Kapital der Unternehmen. Auch gäbe es großes Interesse an Anlagen am Finanzmarkt in Brasilien, was das Vertrauen in die Möglichkeiten der brasilianischen Wirtschaft widerspiegele. (ds)