Besonders in Minas Gerais fallen Stellen in der Industrie für Maschinen und Geräte weg. / Copyright: Wikimedia Commons, TUBS
Besonders in Minas Gerais fallen Stellen in der Industrie für Maschinen und Geräte weg. / Copyright: Wikimedia Commons, TUBS

Besonders in Minas Gerais fallen Stellen in der Industrie für Maschinen und Geräte weg. / Copyright: Wikimedia Commons, TUBS

Die schwache Nachfrage in diesem Jahr zusammen mit der gestiegenen Konkurrenz durch Importe hat die brasilianische Industrie für Maschinen und Geräte zu einer Anpassung gezwungen und zur Kürzung von 10.600 Stellen im gesamten Land bis Oktober. Das geht aus einem Bericht des brasilianischen Industrieverbands für Maschinen und Geräte Abimaq hervor. In Minas Gerais können bis Dezember sogar noch weitere 3000 Arbeitsplätze wegfallen, was einem geschätzten Verlust von zwölf Prozent der Erwerbstätigen entspricht, die die Unternehmen Anfang 2014 noch beschäftigten – rund 25.000 Mitarbeiter.

Die Hersteller in Minas Gerais leiden insbesondere unter den Auswirkungen des geringen Wirtschaftswachstums in Brasilien und der kaum ausgeprägten Wettbewerbsfähigkeit, wobei mehr als die Hälfte der Geschäftseinnahmen von den Aufträgen im Bergbau, der Stahl- und Zementindustrie abhängen.

„Die Unternehmen werden auch weiterhin Anpassungen vornehmen, und im Fall einer Rezession geht der Trend noch zu einem größeren Abbau von Stellen“, sagte der Geschäftsführer der Abimaq, Mário Bernadini. Er glaubt an einen Anstieg des Basiszinssatzes auf über 12 Prozent pro Jahr. Heute liegt der Zins bei 11.25 Prozent pro Jahr. Der Bruttoumsatz der Maschinenbauindustrie erreichte im Oktober einen Wert von 6,54 Milliarden Reais, was einen Anstieg von 6,9 Prozent gegenüber September bedeutet. Im Vergleich zum Oktober 2013 allerdings ist der Umsatz damit um 11,7 Prozent gesunken. (ls)