Der Spielwarenhersteller von Autos und Puppen, Mattel, verlagert Teile seiner Produktion von China nach Brasilien. / Copyright: Wikimedia Commons: Patrick M.Mehder

Der Spielwarenhersteller von Autos und Puppen, Mattel, verlagert Teile seiner Produktion von China nach Brasilien. / Copyright: Wikimedia Commons: Patrick M.Mehder

Der Spielwarenhersteller von Autos und Puppen, Mattel, verlagert Teile seiner Produktion von China nach Brasilien. / Copyright: Wikimedia Commons: Patrick M.Mehder

Der US-amerikanische Spielwarenhersteller Mattel verlagert Teile seiner Produktion von China nach Brasilien. Den Schritt begründet Mattel damit, dass steigende Löhne und die hohen Transportkosten den Produktionsstandort China unattraktiver machten. Wie Lisa McKnight, Senior Vice President Marketing bekannt gab, erhöhe die Produktionsverlagerung die Effizienz des Unternehmens. Vor Ort zu produzieren, helfe die Spielzeuge schneller in die Geschäfte zu bringen, reduziere Einfuhrzölle und verrringere die Kosten für die Lagerung, so McKnight weiter.

Mittlerweile stammt die Hälfte der Spielwaren, die Mattel in Brasilien verkauft, aus Brasilien selbst. Diesen Anteil auszubauen, sei eine große Herausforderung, wie Ricardo Roschel, Direktor für das operative Geschäft in Brasilien bekannt gab. Brasilien ist nach den USA bereits der zweitgrößte Absatzmarkt von Mattel. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen laut eigenen Angaben in dem südamerikanischen Land einen Umsatz von 3,81 Milliarden Reais (rund 1,44 Milliarden Euro).

Den Ausbau in Brasilien will Mattel mittels Kooperationen mit anderen Herstellern erreichen. Es gibt bereits Übereinkommen mit der brasilianischen Firma Grow für die Produktion von Puzzlen sowie mit Copag für Kartenspiele. Eine weitere Partnerschaft soll noch dieses Halbjahr vereinbart werden, wie Roschel mitteilte. Der Name dieser Firma werde noch nicht bekannt gegeben, doch habe sie Ähnlichkeiten mit Grow, die in Brasilien Brettspiele wie Risiko produziert und zu den Marktführern gehört. Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 verkaufte sie nach eigenen Angaben über 100 Millionen Spiele. (ms)