Mit Hilfe des Finanzministers Guido Mantega werden mehr Gelder für den FCO-Fonds freigestellt / Copyright: Agência Brasil
Mit Hilfe des Finanzministers Guido Mantega werden mehr Gelder für den FCO-Fonds freigestellt / Copyright: Agência Brasil

Mit Hilfe des Finanzministers Guido Mantega werden mehr Gelder für den FCO-Fonds freigestellt / Copyright: Agência Brasil

Gestern hatten sich brasilianische Senatoren des zentralen Westens Brasiliens mit dem Finanzminister Guido Mantega versammelt, um über Finanzen des Verfassungsfonds der Region FCO (Fundo Constitucional do Centro-Oeste) zu sprechen. Durch eine Neuorganisierung von Projekten ist es nun gelungen, weitere 1,4 Milliarden Reais für Aktionen und Entwicklungsprogramme zur Verfügung zu stellen.

Laut Senatorin Lúcia Vânia (der sozialdemokratischen Partei PSDB, Bundesstaat Goiás) hatten sich die Wirtschaftsexperten geeinigt, Infrastrukturprojekte, die eigentlich über den FCO laufen sollten, auf den Entwicklungsfonds des zentralen Westens FDCO (Fundo de Desenvolvimento do Centro-Oeste) zu übertragen. Dieser hat zum Ziel, Infrastrukturprojekte in der Region zu finanzieren und sei noch am Anfang seiner Arbeit.

Der Senator Blairo Maggi (der Arbeiterpartei PT, Bundesstaat Mato Grosso) erklärte weiterhin, dass die Projekte des FCO nicht weitergeführt werden konnten, da das gesamte Budget von 2013, was sich auf sechs Milliarden Reais belief, bereits verbraucht worden war. Aus diesem Grund hätten sich die Senatoren vor einem Monat an den Finanzminister gewendet, um nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Der FCO läuft über die brasilianische Bank Banco do Brasil und finanziert Projekte von Unternehmern und Produzenten vom Land, die zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region beitragen. (ds)