Die brasilianische Regierung möchte an öffentlichen Schulen mehr Fisch anbieten / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Regierung möchte an öffentlichen Schulen mehr Fisch anbieten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Regierung möchte an öffentlichen Schulen mehr Fisch anbieten / Copyright: Agência Brasil

Mit dem Ziel, das Fischangebot an öffentlichen brasilianischen Schulen zu erhöhen, unterschrieben gestern (22.10.) das Fischerei- und Landwirtschaftsministerium und der Nationale Fonds für Bildungsentwicklung FNDE (Fundo Nacional de Desenvolvimento da Educação) einen Kooperationsvertrag. In diesem Rahmen soll eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden, die sich für den intensiveren Fischkonsum einsetzt, die Zusammenarbeit mit Produzenten und Lieferanten verstärkt, Aufklärungskampangen für Kinder und Jugendliche realisiert und nach Leitern und Ernährungswissenschaftlern im Rahmen der Schulernährung sucht.

Antônio Corrêa Neto, Leiter des FNDE, betonte den Nährwert von Fisch und merkte an, dass auch Investitionen in die Infrastruktur erweitert werden sollten, um Fisch an Schulen verstärkt anbieten zu können. Das beträfe die Infrastruktur der Schulen, wie zum Beispiel Lagermöglichkeiten, sowie diejenige beim Transport durch die Produzenten.

Der Fischereiminister, Marcelo Crivella, entgegnete, dass Fisch in Brasilien immer noch sehr teuer sei, aber er zeigte sich optimistisch hinsichtlich des Sinkens der Preise. Die brasilianische Regierung hätte verschiedene Maßnahmen vorgenommen, die zu dieser Entwicklung beitragen würden, wie Finanzierungen, Steuererleichterungen und die Vereinfachung von Zahlungsvorgängen. Laut Crivella wäre das Ministerium kürzlich auch einen Kooperationsvertrag mit dem brasilianischen Tourismusinstitut EMBRATUR (Instituto Brasileiro de Turismo) eingegangen, um die brasilianische Sportfischerei im Ausland bekannter zu machen. (ds)