Der Kaffeebranche soll schnellstmöglich aus der Krise geholfen werden / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, A. Fink
Der Kaffeebranche soll schnellstmöglich aus der Krise geholfen werden / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, A. Fink

Der Kaffeebranche soll schnellstmöglich aus der Krise geholfen werden / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, A. Fink

Wie BrasilNews bereits mehrfach berichtete, hat momentan die brasilianische Kaffeebranche mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Preise von Kaffeebohnen stiegen in den letzten Monaten auf dem internationalen Markt enorm an und damit die Verschuldung auf dem heimischen Markt, so dass die Branche die brasilianische Regierung um schnellstmögliche Unterstützung gebeten hat.

Im diesem Rahmen fand  gestern (23.10.) schließlich eine Versammlung des brasilianischen Kaffeerates CDPC (Conselho Deliberativo da Política do Café) im Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung MAPA (Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento) statt. Auf der Versammlung wurde vorgeschlagen, dass sich das Budget für die Kaffeeproduktion im Land im Jahr 2014 auf 3,8 Milliarden Reais belaufen soll.

Bei diesem Anlass wies der Sekretär für Landwirtschaftsentwicklung und Kooperativen des MAPA, Vinícius Martins, auf technische Normen hin, die speziell für die integrierte Kaffeeproduktion angewandt werden können. Das betrifft die richtigen Landwirtschaftspraktiken und die Rationalisierung des Inputs. Die Maßnahmen würden es erlauben, die Arbeit besser überwachen zu können und ein hochwertiges Endprodukt bei der Ernte zu erhalten. Martins merkte zwar an, dass eine integrierte Produktion freiwillig ist, diese aber der Nachfrage des heimischen Marktes gerecht werden würde. Wenn sich die Produzenten dazu entscheiden, wäre der nächste Schritt, Fachpersonal auszubilden, die an Kursen teilnehmen und die technischen Richtlinien kennenlernen. (ds)