Gesunde Ernährung wird an brasilianischen Schulen immer wichtiger / Copyright: Agência Brasil
Gesunde Ernährung wird an brasilianischen Schulen immer wichtiger / Copyright: Agência Brasil

Gesunde Ernährung wird an brasilianischen Schulen immer wichtiger / Copyright: Agência Brasil

Die Vereinten Nationen veröffentlichten gestern (15.10.) die neuesten Zahlen zu den öffentlichen Käufen von Lebensmitteln aus Familienlandwirtschaftsbetrieben in Brasilien. Hinsichtlich des heutigen Welternährungstages analysiert das Dokument vor allem das Programm zur Lebensmittelbeschaffung PAA (Programas de Aquisição de Alimentos) und das Lebensmittelversorgungsprogramm für Schulen PNAE (Programa Nacional de Alimentação Escolar). Bei den Untersuchungen wurde festgellt, dass es einen stetigen Anstieg an Käufen aus der Familienlandwirtschaft gibt.

Das PAA und PNAE wurden vom Internationalen Lebensmittelprogramms PMA (Programa Mundial de Alimentos) und vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen PNUD (Programa das Nações Unidas para o Desenvolvimento) aufgestellt. Laut des Berichts der Vereinten Nationen seien das PAA und das PNAE zusammen eine der größten Initiativen zur Lebensmittelbeschaffung für Institutionen weltweilt. Außer der Sicherung der Einkommen von Landwirten funktionieren die Programme als Netzwerke zum sozialen Schutz, die die Lebensmittelsicherheit verbessern und der Bevölkerung (vor allem auch Kindern) den Zugang zu gesunden Lebensmitteln erleichtern.

„Die brasilianische Erfahrung mit den Programmen ist so positiv, dass sie ein Beispiel für andere Entwicklungsländer sein kann, die Interesse an ähnlichen Programmen haben, vor allem was die Ernährung an Schulen betrifft. Trotz dieses Interesses müssen aber noch Untersuchungen gemacht werden, wie sich die Programme genau auswirken und welche Effizienz sie haben“, so Daniel Balaban, Leiter des Zentrums für Hungerbekämpfung des PMA. (ds)



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