Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf der Wissensolympiade in São Paulo / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf der Wissensolympiade in São Paulo / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte gestern (14.11.) mit, dass die Regierung vorsehe, immer mehr Partnerschaften mit dem privaten Sektor einzugehen, um die Anzahl an Plätzen für Berufsausbildungen weiter zu erhöhen. Diese Partnerschaften würden die Voraussetzung für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens auf dem internationalen Markt sein. Rousseff nahm gestern an der siebten Wissensolympiade in São Paulo teil, die noch bis zum 18.11. geht.

„Sich Wissen anzueignen ist der große Unterschied des 21. Jahrhunderts. Momente wie diese zeigen, dass unser Land in die richtige Richtung voranschreitet, und zwar in Richtung Bildung.“ Laut Rousseff wurde erfolgreich in das Nationale Programm zum Zugang zu Berufsausbildung und Arbeitsplätzen PRONAC (Programa Nacional de Acesso ao Ensino Técnico e Emprego) investiert und somit in die Ausbildung von Jugendlichen in berufsbildenden Kursen. Ziel sei es, bis 2014 acht Millionen Ausbildungsplätze anzubieten. 2,2 Millionen Plätze konnten dank der Zusammenarbeit mit der Industriebranche Brasiliens bereits zur Verfügung gestellt werden.

Während des Besuchs der brasilianischen Präsidentin wurde ein Vertrag unterzeichnet, durch den São Paulo zum Gastgeber der internationalen Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2015 wird. Im kommenden Jahr findet der Event in Deutschland, in Leipzig, statt. Von den 640 Studenten, die an der Olympiade teilnahmen, werden nun 42 ausgewählt, die zur WorldSkills 2014 fahren. Allein aus 20 Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas sollen 216 Studenten in 34 Disziplinen gegeneinander antreten. Bei der letzten Veranstaltung in London erreichte Brasilien sogar den zweiten Platz knapp hinter Südkorea. (ds)