Der Anteil der Industrieunternehmen, die im kommenden Jahr ihre Investitionen zurückfahren wollen, ist um zwei Prozentpunkte gestiegen. / Copyright: Wikimedia Commons, Pontanegra

 

Der Anteil der Industrieunternehmen, die im kommenden Jahr ihre Investitionen zurückfahren wollen, ist um zwei Prozentpunkte gestiegen. / Copyright: Wikimedia Commons, Pontanegra

Der Anteil der Industrieunternehmen, die im kommenden Jahr ihre Investitionen zurückfahren wollen, ist um zwei Prozentpunkte gestiegen. / Copyright: Wikimedia Commons, Pontanegra

Rund 30 Prozent der Industrieunternehmen in Brasilien planen in den kommenden zwölf Monaten mehr zu investieren als im zurückliegenden Jahr. Gleichzeitig wollen aber auch 23 Prozent ihre Investitionen zurückfahren. Die Ergebnisse legte die Universität Fundação Getulio Vargas (FGV) in einem Bericht über die Industrieinvestitionen des dritten Quartal dieses Jahres vor.

Der Anteil der Unternehmen, die mehr Geld investieren wollen, hat sich im Vergleich zum Bericht vom zweiten Quartal dieses Jahres nicht verändert, auch hier waren es 30 Prozent. Allerdings ist in dieser Zeit der Anteil der Sparer von 21 Prozent auf 23 Prozent gestiegen.

Die Mehrheit der Unternehmen, die investieren wollen, plant bis Ende dieses Jahres das Geld dafür aus eigenen Mitteln aufbringen zu können (59 Prozent) – im vergangenen Jahr waren es noch 63 Prozent. An zweiter Stelle stehen Darlehen in Brasilien (31 Prozent gegenüber 28 Prozent im Vorjahr). Darlehen aus dem Ausland liegen bei vier Prozent (im Vorjahr drei Prozent), andere Geldquellen liegen bei sechs Prozent wie auch schon 2013.

Für den Bericht wurden 699 Unternehmensvertreter zwischen Juli und August dieses Jahres befragt. (ls)