Auch für 2014 plant die brasilianische Regierung neue Wohneinheiten / Copyright: Minha Casa, Minha Vida
Auch für 2014 plant die brasilianische Regierung neue Wohneinheiten / Copyright: Minha Casa, Minha Vida

Auch für 2014 plant die brasilianische Regierung neue Wohneinheiten / Copyright: Minha Casa, Minha Vida

Im Rahmen des Wohnungsbauprogramms „Mein Haus, Mein Leben“ (Programa Minha Casa, Minha Vida) sollen im kommenden Jahr weitere 700.000 Wohnungen und Häuser von der brasilianischen Regierung bereitgestellt werden, um das Ziel 2,75 Millionen Wohneinheiten in der Legislaturperiode Rousseffs zu erreichen. Seit Beginn des Programms im Jahr 2009 wurden bereits 1,4 Millionen Wohneinheiten an Familien mit geringem Einkommen im Land übergeben. Allein in den ländlichen Gebieten waren es 100.000 Wohnhäuser.

„Das zeigt, dass das ‚Mein Haus, Mein Leben‘ Ziele erreicht, die man mit keinem anderen Programm in diesem Land erreicht hat. Es betrifft Bauern und Landarbeiter, die zuvor in Lehmhäusern, Holzhäusern oder Häusern aus schlechtem Mauerwerk gelebt haben und nun unter ganz anderen Bedingungen wohnen“, so kommentierte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff beim wöchentlichen Radioprogramm „Kaffee mit der Präsidentin“ (Café com a Presidenta).

Was die ländlichen Gebiete betrifft, seien die Regeln etwas anders: Für den Norden des Landes liegt der Kredit bei bis zu 30.500 Reais und bei 28.500 Reais für den Rest des Landes. Die Familien mit einem Einkommen von bis zu 15.000 Reais pro Jahr bezahlen vier Prozent des Darlehens in vier Jahren und der Rest wird durch die Regierung mittels Subventionen übernommen. Die Familien mit einem Einkommen von 15.000 bis 30.000 Reais pro Jahr erhalten von der Regierung einen Zuschuss von 7.610 Reais, den Rest übernehmen sie. Die Familien, die zwischen 30.000 und 60.000 Reais verdienen, erhalten einen Zinssatz von 7,16 Prozent.

Laut der Präsidentin hätte das Programm die gesamte Wirtschaft Brasiliens bewegt und dazu beigetragen, dass neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und die Nachfrage nach Bauunternehmen, Fabriken und Baumärkten gestiegen sei. (ds)