Aloizio Mercadante, brasilianische Kabinettschef, spricht über die erhöten Zahlen der extremen Armut und über eine neue Untersuchung dieser Zahlen / Copyright: Agência Brasil
Aloizio Mercadante, brasilianischer Kabinettschef, spricht über die erhöten Zahlen der extremen Armut und über eine neue Untersuchung dieser Zahlen / Copyright: Agência Brasil

Aloizio Mercadante, brasilianischer Kabinettschef, spricht über die erhöhten Zahlen der extremen Armut und über eine neue Untersuchung dieses Ergebnisses. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Kabinettschef Aloizio Mercadante informierte am Donnerstag (06.11.) darüber, dass das Ministerium für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung MDS beim brasilianischen Statistikinstitut IBGE (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística) beantragte, dass eine detailliertere Analyse über die Erhöhung der Anzahl in extremer Armut lebender Menschen durchgeführt werden soll.

Laut Mercadante sind die kürzlich veröffentlichten Zahlen über die extreme Armut in Brasilien, die für Kontroversen gesorgt hätten, möglicherweise verfälscht. So könne er sich vorstellen, dass Personen mit einbezogen wurden, die eventuell gar kein Nulleinkommen hätten, denn alle weiteren Faktoren würden zeigen, dass die extreme Armut gesunken sei.

Dazu erklärte der Minister, dass der einzige Wert, der angestiegen sei, die Personen mit Nulleinkommen wären. Dieselben Personen hätten aber auf der anderen Seite besseren Zugang zu sanitärer Grundausstattung wie Waschmaschinen. Des Weiteren könne auch festgestellt werden, dass sich die Bildung dieser Personengruppe verbessert hätte.

Mit seiner Aussage bekräftigte Mercadante die des Ministers des Sekretariats für strategische Angelegenheiten der Präsidentin, Marcelo Neri bezüglich der veröffentlichten Zahlen des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung IBGE (Instituto de Pesquisa Econômica e Aplicada). Bei den Zahlen würde es sich nicht um eine Studie handeln, sondern nur um eine Bekanntgabe von Daten, so Mercadante. (ds)