Der Bildungsminister Aloizio Mercadante bei der Eröffnung des Seminars „Mobilität, Internationalisierung und Innovation“ / Copyright: Agência Brasil
Der Bildungsminister Aloizio Mercadante bei der Eröffnung des Seminars „Mobilität, Internationalisierung und Innovation“ / Copyright: Agência Brasil

Der Bildungsminister Aloizio Mercadante bei der Eröffnung des Seminars „Mobilität, Internationalisierung und Innovation“ / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Bildungsminister Aloizio Mercadante eröffnete gestern (17.10.) ein Seminar, auf dem Vorschläge für die Erweiterung der akademischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Brasilien und den Ländern der Europäischen Union diskutiert werden sollen.

Laut des Ministers würden mehr als die Hälfte der brasilianischen Teilnehmer des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ (Programa Ciência sem Fronteiras) nach Europa gehen. „Wir haben 53.000 Stipendiaten und etwas mehr als die Hälfte, also 26.910, sind Stipendien, die für die EU vergeben werden. Die Vereinigten Staaten stehen zwar als Zielland bei den Brasilianern an erster Stelle, doch wenn wir die vielen Länder der EU betrachten, sind diese unser oberstes Ziel“, so Mercadante. Die Stipendiaten würden in Europa vor allem nach Frankreich, in das Vereinte Königreich, nach Deutschland, nach Portugal und Spanien gehen.

Das sogenannte Seminar „Mobilität, Internationalisierung und Innovation“ (Seminário Mobilidade, Internacionalização e Inovação) fand gestern und heute in der brasilianischen Hauptstadt Brasília statt und bringt Vertreter brasilianischer Organisationen sowie wissenschaftlicher und akademischer Kooperativen Brasiliens und der Europäischen Union zusammen. Unter den zentralen Themen befinden sich die Anerkennung und Akkreditierung von Hochschulen und Erfahrungen im Bereich Forschung, Bildung und Innovation. (ds)