Die Strände in Pernambuco sollen wiederhergestellt werden/ Copyright: Wikimedia Creative Commons, Guilherme Jófili
Bei Beschwerden können sich Touristen zukünftig an offizieller Stelle melden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Guilherme Jófili

Bei Beschwerden können sich Touristen zukünftig an offizieller Stelle melden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Guilherme Jófili

Touristen die in den Mercosul-Staaten reisen und sich durch Reiseveranstalter oder andere geschädigt fühlen, können sich künftig an offizieller Stelle beschweren. Das brasilianische Nationale Sekretariat für Konsumenten des Justizministeriums (Secretaria Nacional do Consumidor do Ministério da Justiça, kurz: Senacon) bestätigte gestern (10.01.) gemeinsam mit Uruguay und Venezuela den Start eines Pilotprojekts, dass die bessere Bearbeitung der Beschwerden von Touristen vorsieht. Dabei sollen Touristen, die einer Staatsangehörigkeit der Mercosul-Länder angehören, sowie ausländische Reisende eine intensivere Unterstützung erfahren.

Die Idee zu dem Projekt entwickelte das 7. Technische Komitee der Verteidigung des Konsumenten (Comitê Técnico n°7 de Defesa do Consumidor, kurz: CT-7). Der Reisende soll an vielen offiziellen Anlaufstellen und auf ausgewählten Internetseiten die Möglichkeit bekommen, ein Formular auszufüllen, seine Schädigung zu beschreiben und unverzüglich Hilfe bekommen, um gegebenenfalls reklamieren zu können. Die Zuständigen werden sich anschließend direkt an den sogenannten Schädigenden wenden und mit diesem eine Einigung erarbeiten. Das Formular selbst wurde durch das Komitee der Wirtschaftsvereinigung der Mercosul-Staaten erstellt.

Ana Cândida Muniz, Beraterin des Senacon, erklärte, dass das Projekt in seiner Art einzigartig auf der Welt sei und dass man bereits überlege, die Möglichkeit der offiziellen Reklamation durch Touristen in weitere Mercosul-Staaten zu übertragen. (sg)