Der Staatssekretär Arno Augustin des Bundeshaushaltes verkündet Milliarden-Überschuss. / Copyright: Agência Brasil
Der Staatssekretär Arno Augustin des Bundeshaushaltes verkündet Milliarden-Überschuss. / Copyright: Agência Brasil

Der Staatssekretär des Bundeshaushaltes, Arno Augustin, verkündet Milliarden-Überschuss. / Copyright: Agência Brasil

Der Staatshaushalt der brasilianischen Bundesregierung verzeichnete einen weiteren Rekordüberschuss. Wie der Staatssekretär für Finanzen, Arno Augustin, mitteilte, summierten die Kontoeinlagen aus Staatskasse (Tesouro Nacional), Rentenkasse (Previdência) und Zentralbank (Banco Central) vergangenen Mai einen Überschuss von 5,956 Milliarden Reais (rund zwei Milliarden Euro). Zwar stellt das im Vergleich zum Vormonat April mit 7,26 Milliarden Reais (rund 2,5 Milliarden Euro) einen Rückgang der Einlagen dar, doch ist der Überschuss vom Mai ein Rekordwert – und dies obwohl im Monat Mai das Haushaltsplus traditionell hoch ausfalle, wie der Staatssekretär bekräftigte. Im Vergleichsmonat des Vorjahres betrug der Überschuss nur 1,785 Milliarden Reais (rund 600 Millionen Euro).

Die Entwicklung der Staatskonten zeige in diesem Jahr eine starke und positive Tendendenz und gebe Gelassenheit, dass wir alle Anforderungen erfüllen würden, so Augustin weiter. Das Ergebnis habe sogar die Erwartungen übertroffen. Rund vier Milliarden Reais (circa 1,5 Milliarden Euro) waren geschätzt worden.

Zu dem Traumergebnis trugen aber nicht alle drei Kassen in gleichen Maßen bei. Einzig die Staatskasse erwirtschaftete einen Überschuss. In Folge von Steueranstrengungen und einer vorsichtigen Ausgabenpolitik blieben 8,915 Milliarden Reais (rund drei Milliarden Euro) übrig. Die Rentenkasse hingegen verzeichnete ein Defizit in Höhe von drei Milliarden Reais (circa eine Milliarde Euro) und die Zentralbank von 42,7 Millionen Reais (circa 14,5 Millionen Euro). (ms)