Integrationsminister Fernando Bezerra Coelho über die Ausschreibungen der Bauprojekte Jequitaí 1 und 2 / Copyright: Agência Brasil
Integrationsminister Fernando Bezerra Coelho über die Ausschreibungen der Bauprojekte Jequitaí 1 und 2 / Copyright: Agência Brasil

Integrationsminister Fernando Bezerra Coelho über die Ausschreibungen der Bauprojekte Jequitaí 1 und 2 / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Regierung wird im Bundesstaat Minas Gerais in der Region Médio São Francisco zwei weitere Staudämme bauen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf 319 Millionen Reais (ca. 120,8 Millionen Euro) für das Projekt in der Gemeinde Jequitaí, im Norden des Bundesstaates. Gestern (07.02.) wurde dafür der Vertrag unterschrieben.

Ziel der zwei Staudämme sei es, Hochwasser besser kontrollieren zu können und die Auläufer des Flusses Jequitaí zu regulieren. Auch wird durch den Bau ein neues Bewässerungssystem ermöglicht und es kann Energie mit einer Kapazität von 20 Megawatt produziert werden. Die Bauarbeiten führt die Gesellschaft für Entwicklung der Täler São Francisco und Parnaíba CONDEVASF (Companhia de Desenvolvimento dos Vales do São Francisco e do Parnaíba) aus, die mit dem nationalen Integrationsministerium zusammenarbeitet. Das Projekt umfasst auch den Staudamm Jequitaí 2 und ein öffentliches Bewässerungssystem.

Laut der CONDEVASF würden mehr als 500.000 Menschen in zwölf Gemeinden im Norden Minas Gerais‘ von diesen neuen Staudämmen profitieren. Durch das Projekt wird die Wasserversorgung und die Energiegewinnung in den Gemeinden des Médio São Francisco gewährleistet. Die Region reicht von Pirapora in Minas Gerais bis hin zu Remanso im Bundesstaat Bahia.

Während der gestrigen Vertragsunterzeichnung kommentierte der Integrationsminister Fernando Bezerra Coelho, dass die Ausschreibungen für den Staudamm Jequitaí 2 bald erfolgen. Mit diesem zweiten Bauvorhaben sollen 35.000 direkte und 70.000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden. (ds)