Brasilianische Möbelbranche hat im vergangenen Jahr einen Umsatz weltweit von 43 Milliarden Reais gemacht. / Copyright: Wikimedia Commons, Sten Porse
Brasilianische Möbelbranche hat im vergangenen Jahr einen Umsatz weltweit von 43 Milliarden Reais gemacht. / Copyright: Wikimedia Commons, Sten Porse

Brasilianische Möbelbranche hat im vergangenen Jahr einen Umsatz weltweit von 43 Milliarden Reais gemacht. / Copyright: Wikimedia Commons, Sten Porse

Mit einem globalen Umsatz von 43 Milliarden Reais im vergangenen Jahr, einem Anteil von 1,9 Prozent am Bruttoinlandsprodukts von Brasilien und verantwortlich für rund 400.000 Arbeitsplätze im Land, ist die brasilianische Möbelbranche bereit auf dem US-amerikanischen Markt zu expandieren. Der nordamerikanische Markt gilt als größter der Welt, auf dem die brasilianische Möbelindustrie in der Vergangenheit gegen asiatische Anbieter an Raum verloren hat. Zu der Branche in Brasilien gehören 20.000 kleine und große Handwerksbetriebe.

Um auf dem nordamerikanischen Markt wieder Fuß zu fassen, entschied die brasilianische Agentur zur Förderung von Export und Investitionen (Apex-Brasil) das Projekt „Orchester Brasilien“ auszubauen, das in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft der Möbelindustrie von Bento Gonçalves (Sindmóveis) 2003 entwickelt wurde. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der teilnehmenden Unternehmen auf dem internationalen Markt nachhaltig zu verbessern. Wie der Projektleiter von Apex-Brasil, Emanuel Figueira Júnior, sagte, wurden im vergangenen Jahr mittels des Projekts bereits Designer angeworben, die der Möbelbranche ihre Dienste anbieten.

Das Ergebnis davon ist ein Wettbewerb in diesem Jahr, um eine Kollektion von Möbeln brasilianischer Künstler zusammenzustellen, die auf dem amerikanischen Markt präsentiert werden sollen. Die Anmeldungen sind bereits abgeschlossen. 25 Designer haben sich gemeldet, informierte die Beraterin Ana Christina Schneider, verantwortlich für die Projektkoordination bei Sindmóveis. In der ersten Dezemberwoche werden sie Besuch von zwei Experten des US-amerikanischen Marktes erhalten, im Auftrag des Projekts, die über Trends und Vorlieben der dortigen Verbraucher und Möglichkeiten vor Ort berichten werden. „Die Idee ist die Kollektion im Mai 2015 zu veröffentlichen, parallel zur Designwoche in New York“, so Schneider. (ls)