Bruttoinlandsprodukt wird laut Agentur erst im nächsten Jahr wieder leicht steigen. / Copyright: Wikimedia Commons, A. Júnior

Die schwache wirtschaftliche Leistung Brasiliens wird die Ergebnisse der brasilianischen Unternehmen noch mindestens bis Mitte 2016 negativ beeinflussen. Dieses Szenario wird begleitet von politischer Unsicherheit, Inflation und einer steigenden Unsicherheit vonseiten der Investoren. Davon geht zumindest die Ratingagentur Moody’s in einem aktuellen Bericht aus.

Die Agentur erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 1,8 Prozent sinken und erst im kommenden Jahr wieder einen leichten Anstieg von einem Prozent erleben wird. Die Ermittlungen rund um die Korruptionsaffäre von Petrobras hat nach Ansicht der Experten die Investoren vorsichtiger gemacht, was Nicht-Finanzunternehmen in Brasilien angeht, wodurch diesen Firmen der Zugang zu globalen Märkten erschwert wird.

Außerdem glaubt Moody’s, dass sich das Vertrauen der Verbraucher und die Kaufkraft weiter eintrüben werden durch die Zunahme der verschuldeten Privathaushalte (BrasilNews berichtete, 17.07.15), die hohen Zinsen, die gestiegene Inflation sowie Arbeitslosigkeit. (ls)

Quelle: Agência Brasil