Der brasilianische Dienstleister zur Unterstützung von Mikro- und Kleinunternehmen SEBRAE gab die neuesten Daten in der Branche bekannt / Copyright: SEBRAE
Der brasilianische Dienstleister zur Unterstützung von Mikro- und Kleinunternehmen SEBRAE gab die neuesten Daten in der Branche bekannt / Copyright: SEBRAE

Der brasilianische Dienstleister zur Unterstützung von Mikro- und Kleinunternehmen SEBRAE gab die neuesten Daten in der Branche bekannt / Copyright: SEBRAE

Gestern wurden die neuesten Entwicklungen bei Mikro- und Kleinunternehmen MPEs (micro e pequenas empresas) durch den brasilianischen Dienstleister zur Unterstützung dieser Unternehmen SEBRAE (Serviço Brasileiro de Apoio às Micro e Pequenas Empresas) und durch das Institut für Statistik und sozioökonomische Studien DIEESE (Departamento Intersindical de Estatística e Estudos Socioeconômicos) bekanntgegeben. Die Mikro- und Kleinunternehmen sind im letzten Jahrzehnt so stark gewachsen, dass sie 1,9 Millionen Arbeitsplätze geschaffen haben. Im Jahr 2000 waren es noch 2,7 Millionen Angestellte, im Jahr 2011 zählte man bereits 4,6 Millionen.

Im untersuchten Zeitraum konnte auch der Anstieg des Durchschnittsgehaltes der MPEs um 0,8 Prozent verzeichnet werden: von 1.352 Reais (ca. 521,3 Euro) im Jahr 2000 auf 1.468 Reais (rund 565,9 Euro) in 2011. Damit nähert sich das Gehalt an das der mittleren und großen Unternehmen an, was derzeit bei durchschnittlich 2.395 Reais liegt.

„Die guten Leistungen der MPEs zeigen, wie wichtig dieser Zweig für die Wirtschaft São Paulos ist, wo wir zu 47,5 Prozent für private Arbeitsplätze verantwortlich sind, und auch wie bedeutend sie für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sind“, so Bruno Caetano, Leiter der SEBRAE-SP.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass im Untersuchungszeitraum pro gezahlten 100 Reais im privaten Sektor rund 36 Reais an Mikro- und Kleinunternehmen gingen. (ds)