Die Cristusstatue wird dank einer Spende des italienischen Reifenherstellers Pirelli restauriert / Copyright: Wikipedia, GNU, Mariordo
Die Cristusstatue wird dank einer Spende des italienischen Reifenherstellers Pirelli restauriert / Copyright: Wikipedia, GNU, Mariordo

Die Cristusstatue wird dank einer Spende des italienischen Reifenherstellers Pirelli restauriert. / Copyright: Wikipedia, GNU, Mariordo

Durch die Zusammenarbeit mit dem italienischen Reifen- und ehemaligen Kabelhersteller Pirelli und dem Erzbistum São Sebastião von Rio de Janeiro können Renovierungsarbeiten an dem bekanntesten Denkmal Brasiliens, der Christusstatue Cristo Redentor, stattfinden. Bei einem schweren Gewitter am 16. Januar wurde die Hand des Denkmals durch einen Blitzeinschlag beschädigt. Der Cristo befindet sich in den Tijuca-Wäldern im Südteil der Stadt Rio de Janeiro und ist das meistgekaufte Postkartenmotiv.

Laut Kooperationsvertrag, der ein Jahr mit Möglichkeit auf Verlängerung dauern wird, spendet Pirelli dem Erzbistum 1,9 Millionen Reais. Bereits heute werden die Restaurierungsarbeiten beginnen. Die Baumaßnahmen sollen den Touristenverkehr allerdings nicht einschränken.

Des Weiteren will Pirelli nach Möglichkeiten suchen, technische Installationen anzubringen, damit das Monument auch auf Dauer besser geschützt wird. Paolo Dal Pino, Leiter von Pirelli in Südamerika, kommentierte, dass es für das Unternehmen eine Ehre sei, zum Erhalt des Symbols von Rio de Janeiro beizutragen.

Die Christusstatue ist 30 Meter hoch und wurde 1931 eingeweiht. Die Pläne stammen vom brasilianischen Bauingenieur Heitor da Silva Costa, das Modell fertigte der französische Bildhauer Paul Landowksi an. 2007 wurde das Denkmal in Lissabon zu einem der Sieben Neuen Weltwunder gewählt. (ds)